Spielberichte,  Weibliche A-Jugend

HSG Baunatal – HSG Ahnatal/Calden 27:24 (15:14)

09.02.2019
Unnötige Niederlage

Maik Sostmann, Leon Schareina und Nina Schumann schickten ihre Frauen der weibl. Jugend A heute erstmals im neuen Jahr in die Partie gegen die Gastgeberinnen der HSG Baunatal. Eigentlich sollte durch einen weiteren Sieg die Tabellenposition gefestigt werden. Doch es kam anders als erwartet.

Nach einem zunächst starken Beginn unserer Mannschaft, die sich anfangs mit einem klaren 0:5 durch Tore von Juliana Gries, Johanna Sommerlade und Amelie Attendorn von den Gastgebern absetzen konnte, machte sich Ernüchterung breit. Die HSG aus Baunatal schaffte es durch ein temporeiches Angriffsspiel unsere Mannschaft zu verunsichern und zwang sie somit zu vielen einfachen Fehlern und Ballverlusten. In dieser Phase machte Baunatal 5 Tore in Folge und schaffte so den Ausgleich, ehe Calden dann wieder mit dem Treffer von Sophie Pichler ebenfalls mit dem Tore werfen weiter machte. In der Folge geriet Calden sogar mit 4 Toren in Rückstand, da es nicht gelang, die sich bietenden Chancen erfolgreich abzuschließen. Baunatal war zwischenzeitlich auf 12:8 enteilt. Eine Auszeit auf Caldener Seite sollte die Wende einläuten. Dies gelang nicht optimal. Zwar kam unsere HSG durch weitere Treffer von Paulina Rau und Johanna Sommerlade nochmals auf 13:13 heran, jedoch bremsten viele Stockfehler und eine Vielzahl von Zeitstrafen die weitere Torjagd erheblich aus. Zur Pause stand es knapp 15:14 für die Gastgeber.

Die zweite Spielhälfte begann zunächst wieder positiv aus Sicht unserer HSG, da einige Tore durch Juliana Gries, Denise Egenolf, Leonie Rüppel und Lotta Langer erzielt werden konnten, doch plötzlich fehlte wieder das nötige Tempo, der Vorwärtsdrang und die Aggressivität. Hier war Baunatal einen Schritt weiter. Eiskalt wurden die Caldener Fehler in der Abwehr bestraft. Fast zu einfach gelang es Baunatal mit einfachsten Mitteln die Abwehr zu überspielen. Hinzu kam auf Caldener Seite noch Pech, da eine Vielzahl von Torwürfen nicht im Netz, sondern am Aluminium landete. Auch musste durch insgesamt 8 Zeitstrafen 16 Minutenlang in Unterzahl gespielt werden. Nach einer weiteren Auszeit stellte Leon Schareina die Mannschaft nochmals um. Es gelang Calden dann sogar noch auf 21:21 auszugleichen, doch die hohe Anzahl an einfachen technischen Fehlern ließ den Spielfluss wieder stocken. Baunatal war hier einfach besser im Spiel, und auch mental präsenter auf dem Spielfeld. In den verbliebenen Minuten war die gastgebende HSG erfolgreicher und gewann die Partie sodann auch verdient mit 27:24.

Die anfangs auf Augenhöhe agierenden Teams zeigten zwar ein sehenswertes Handballspiel, in dessen Verlauf jedoch die HSG aus Baunatal nach und nach die Spielkontrolle übernehmen konnte. Die hier fest eingeplanten 2 Punkte konnten nicht eingefahren werden. Platz 2 in der Tabelle rückt damit ein Stück weiter in die Ferne.

Es spielten:
Laura Finis (im Tor), Jasmin Baumbach (im Tor)
Johanna Sommerlade(6|3), Denise Egenolf(1), Sophie Pichler(1), Amelie Attendorn(7), Gina-Marie Schmidt, Juliana Gries(5), Lotta Langer(1), Paulina Rau(1), Leonie Rüppel(2), Kaja Wolter, Hanna Klosse

Bericht: Frank Pichler

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.